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Exec I/O Commerce bringt Corporate Entscheider und Startup Gründer zusammen

Am 20. Mai findet in Köln mit Exec I/O Commerce ein neues Event Format statt (Disclaimer: Wir sind Mit-Organisator).

Der “Slogan” von Exec I/O ist “Connecting Startup & Corporate Executives”. Zielsetzung ist es Führungskräfte aus Handels-Konzernen und von Mittelständlern mit Startup Gründern zusammen zu bringen. Teilnahme am Event ist nur auf Einladung bzw. Bewerbung möglich. Berater haben keinen Zutritt.

Die Exec I/O ist anders als die gängigen eCommerce Events. Während es dort in der Regel um die klassischen eher taktisch-operativen Themen wie SEO, Retargeting oder die neueste Shop-Software geht, legt Exec I/O einen Fokus auf die strategisch-organisatorischen Themen (hier geht es zur Idee hinter Exec I/O).

Dabei geht die Exec I/O insbesondere eine der immer wiederkehrenden Fragen von größeren Unternehmen nach: Wie schaffe ich kontinuierliche Innovation?

Startups – als ein wirtschaftlicher Innovationstreiber – müssen innovativ sein, um überhaupt relevant zu sein. Gleichzeitig können Sie von Reichweite und Erfahrungen von größeren Unternehmen profitieren. Neben einer möglichen Partnerschaft sind Startups aber auch interessante Übernahmekandidaten. Entsprechend sind größere Unternehmen aus Startup-Sicht potentielle Exit-Kanäle.

Eine Zusammenführung der beiden Welten auf Executive Level ist daher für beide Seiten nicht nur sinnvoll, sondern auch überfällig.

Themen auf der Exec I/O Commerce sind u.a.

  • What corporates can learn from startups
  • From online to mobile: Will mobile 2018 be what online is 2013
  • Post acquisition guideline: How to integrate an acquired startup?
  • Mission impossible? How to beat Amazon efficiency
  • Factors for a successful startup corporate partnership
  • How startups work: Lean startup, design thinking etc.
  • Beacon technologies: Impact on online and offline commerce
  • Bitcoin and other digital currencies in eCommerce

Es wird auch eine Pitching Competition auf der Exec I/O geben. Corporates und VCs können Ihre Unternehmen kurz vorstellen. Startups können für Partnerschaften oder Investment pitchen. Hier gibt es weitere Details zur Pitching Competition.

Wir sehen uns hoffentlich auf der Exec I/O Commerce. Hier geht es zur Anmeldung.

4. Hitmeister E-Commerce Day am 20. April 2013 in Köln

Am 20. April 2013 findet die vierte Auflage des Hitmeister E-Commerce Day statt. Mittlerweile ist der E-Commerce Day eine fester Termin in der Branche. Wir waren letztes Jahr dabei und werden natürlich auch dieses Jahr dabei sein. 

Der E-Commerce Day bietet einen guten Mix zwischen Fachvorträgen, Networking und Praxis-Workshops. 

Letztes Jahr gab es ca. 30 – durchaus interessante – Fachvorträge, 50 Aussteller haben ihre Dienstleistung präsentiert und insgesamt sind 800 Besucher gekommen. Das Publikum reicht vom E-Commerce interessierten Studenten über den EBay Powerseller bis hin zum E-Commerce Leiter größerer Shops.

Im Anschluss gibt es wieder eine Aftershow-Party. Was uns schon letztes Jahr besonders gefallen hat, ist das Rahmenprogramm. Es gibt kostenlose Kinderbetreuung, mehrere Stadionführungen und ein durchgehendes Catering.

Alle Informationen zur Veranstaltung und Tickets gibt es unter http://www.hitmeister.de/ecommerceday.

Consumer Decision Journey oder warum Nutzer zu Käufern werden

Hier haben wir ein interessantes Video gefunden, in dem das Entscheidungsverhalten von Nutzern während dem Einkaufsprozess näher untersucht wird.

Die Erkenntnisse basieren auf einer Untersuchung, die McKinsey im Jahr 2010 durchgeführt hat. Wesentliche Erkenntnisse aus dem Video:

  • Der Entscheidungsprozess erfolgt nicht linear, sondern zirkular
  • Die Entscheidung (für eine Marke) findet sehr spät – meist erst im Laden – statt
  • Nutzergetriebene Touchpoints (Community, Internetsuche, Reviews etc.) haben einen größeren Einfluss als unternehmensgetriebene Touchpoints (Werbung, Direktmarketing etc.)
Insbesondere der letzte Punkt ist eine – nicht ganz neue, aber mittlerweile auch bestätigte – Veränderung. Die Herausforderung für Unternehmen besteht darin auch in den nutzergetriebene Touchpoints “präsent” zu sein bzw. sie auch entsprechend positiv zu stimulieren.

Wir haben auch ein entsprechendes Dokument auf Slideshare gefunden, was die Punkte nochmal vertiefend beleuchtet. Viel Spaß!

Ein Framework zur ganzheitlichen E-Business Steuerung

Die Steuerung von digitalen Geschäftsmodellen erhält durch den Zugang zu mehr Daten ganz neue Analyse-Möglichkeiten und potenziell tiefgründigere Einsichten (dazu hatten wir unsere Einschätzung gegeben im Artikel “Big Data der nächste Mega-Trend?”). Nur, wie wird ein E-Business effektiv gesteuert?

Jeder Unternehmer kennt die ökonomischen Basis-Kennzahlen: Umsatz, Kosten, Gewinn, ROI etc. Allerdings ist es gar nicht so einfach aus einem Gewinnrückgang die richtigen Stellschrauben für eine Verbesserung zu finden und konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten. Konkreter wird es auf der taktischen bzw. operativen Ebene wo andere Kennzahlen betrachtet werden. Dies sind im E-Commerce Conversion Rate, Retouren-Quote, Customer Acquisition Costs etc.

Doch diese Kennzahlen isoliert betrachtet können zu falschen Handlungsempfehlungen verleiten, da sie immer nur Teil eines Gesamt-Puzzles sind. Zentral ist dabei das Verständnis der Abhängigkeiten. Dabei kann ein übergreifendes Framework unterstützen.

Als Steuerungsmodell für digitale Geschäftsmodelle hat sich der Conversion Funnel (Akquise, Aktivierung, Monetarisierung), der Hygienefaktor Service, der Zufriedenheitsfaktor Bindung und der Beschleunigungsfaktor Empfehlung erwiesen. Mit diesem Modell werden die meisten digitalen Geschäftsmodelle handhabbar und lassen sich zielgerichtet steuern.

Wir nutzen das oben beschriebene Modell, um mit unseren Kunden zügig konkrete Ansatzpunkte zur Verbesserung zu finden. Der Charme des Modelles ist die Möglichkeit alle wesentlichen Stellschrauben strukturiert abarbeiten zu können und Potentialbereiche schnell zu erkennen.

Hinweis: Das Modell ist ein Modell auf “taktischer” und nicht “strategischer” Ebene. Außerdem fokussiert es auf die User/Kunden und nicht auf das Produkt. Wir erheben damit keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern wollen einen Teil der unternehmerischen Wirklichkeit handhabbar und steuerbar machen.

Big Data der nächste Mega-Trend?

Zentrale Aufgabe des Top-Managements ist es Unternehmen in eine erfolgreiche Zukunft zu steuern. Zum Steuern werden zwei Informationen benötigt: Wo stehe ich heute und wo will ich hin? Wurde diese Einschätzung in der Vergangenheit häufig aus dem Bauch heraus bzw. annahmenbasiert getroffen, sind insbesondere bei digitalen Geschäftsmodellen immer mehr Daten vorhanden, die eine “objektive” Entscheidung ermöglichen. 

Im Gegensatz zur Offline Welt wird Online jeder Besuch im “Laden” oder die Verweildauer vor einem “Produktregal” aufgezeichnet. Und das ist erst der Anfang. Mittlerweile kann jeder Kontakt mit Werbemitteln auf unterschiedlichen Seiten im Netz erfasst werden, woraus sich umfassende Nutzerprofile erstellen lassen. Zusammengefügt ergeben diese Reisen durchs Netz eine Customer Journey.

Big Data wird in den nächsten 1-2 Jahren ein zentrales Thema

Wenn jeder View und jede Interaktion aufgezeichnet wird entstehen tagtäglich Massen an Daten, die gespeichert, aufbereitet und analysiert werden wollen. Diese Herausforderung wird mittlerweile mit dem Schlagwort “Big Data” umschrieben und wird als der nächste große Mega-Trend gesehen. Nicht zu unrecht. Richtig eingesetzt lassen sich aus den Daten ungeahnte Erkenntnisse gewinnen, die es ermöglichen umfassend und ergebnisorientiert zu steuern. 

Allerdings bringt Daten ansammeln allein erstmal keinen Mehrwert. Sicher, mit dem Zuwachs an Daten entsteht ein Zuwachs an Analysemöglichkeiten. Muster und Hinweise zu finden ist sehr spannend, aber was dann? Die Frage ist: Was lerne ich daraus? Was ist mein Erkenntnisgewinn? Welche konkrete Handlung kann ich daraus ableiten? Die Herausforderung besteht darin die richtigen Fragen zu stellen und die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Big Data wird zur Chefsache

Aus der Entwicklung der immer stärkeren Sammlung von Daten ergeben sich zwei zentrale Trends: 

  1. Immer größere Datenmengen müssen gespeichert, aufbereitet und ausgewertet werden, was entsprechende technische Systeme voraussetzt
  2. Unternehmen werden “analytischer”

Dies hat zur Folge, dass sich nicht nur das Anforderungsprofil an Mitarbeiter wandelt (die Nachfrage nach Data Scientists in den USA steigt rapide an), sondern Big Data in den nächsten Jahren zur Chefsache wird. Gartner prognostiziert sogar, dass CMOs in 2017 mehr Geld für IT ausgeben werden als CIOs.
Häufigkeit von Job-Anzeigen auf dem US-amerikanischen mit dem Begriff “Data Scientist” (Quelle: Indeed.com)

Der dargestellte Trend spiegelt sich auch in unseren Projekten wieder. Dort begegnet uns das Thema in letzter Zeit stark vermehrt. Insbesondere mit dem Thema Customer Journey beschäftigen wir uns intensiv. Uns interessiert Big Data aus unternehmerischer und dabei natürlich hauptsächlich aus Nutzensicht. Dazu werden wir in Zukunft sicherlich noch vermehrt schreiben.

Mobile Apps: Neue Shopping-Erlebnisse verändern das Kaufverhalten

Vor einigen Wochen hatten wir bereits eine Präsentation zu Mobile Commerce online gestellt. Darin hatten wir schon beschrieben, dass wir ein großes Potential in Mobile insbesondere auch für den Handel sehen.

Diesen Grundgedanken haben wir aufgegriffen und herausgearbeitet wo nach unserer Einschätzung das Potential verborgen liegt. Sicherlich, die Nutzung von Mobile nimmt zu und Mobile nimmt ein Stück weit die Aufmerksamkeit vom PC weg. Das Potential geht aber weit über einen reinen Wechsel des Endgerätes hinaus.

Stattdessen entstehen durch den Einsatz mobiler Endgeräte ganz neue Anwendungsszenarien. Das Smartphone ist nicht nur ortsunabhängiger und “immer dabei”, es schafft z.B. auch eine ganz neue “Kontextsensitivität”. Das bedeutet, dass der Kontext (Ort, Zeit, Menschen, Stimmung etc.) wichtiger wird bzw. dass die Nutzer sich stärker durch (spontane) Impulse leiten lassen. Diese Impulse können sowohl von intern als auch von extern angestoßen werden. Letzteres macht die Aktivität in einer gewissen Weise steuerbar und dadurch auch für den Handel interessant.

Für ein paar Ideen, Analysen und Beispiele aus der Praxis inwieweit diese neuen Anwendungsszenarien im Handel gezielt genutzt werden können haben wir folgende Präsentation zusammen gestellt.

Unternehmenskultur als Wettbewerbsfaktor um Mitarbeiter zu binden

Neben den inhaltlichen Themen insbesondere in den Bereichen E-Commerce, E-Business und Information Management beschäftigen wir uns auch mit den sogenannten “soften” wie Change Management, Unternehmenskultur etc.

Wir sind der festen Überzeugung, dass gute bzw. passende Mitarbeiter zunehmend der wichtige Erfolgsfaktor für Unternehmen sind/werden. Diese Mitarbeiter zu finden und dann auch zu halten ist insbesondere im Online-Umfeld eine große Herausforderung.

Anstatt nur kurzfristig wirkende externe Anreize (wie Geld, Dienstwagen etc.) zu bieten kann insbesondere die bewusste und mitarbeiterorientierte Gestaltung des Arbeitsumfelds und des Miteinanders – kurz der Unternehmenskultur – helfen Mitarbeiter zu motivieren und langfristig zu binden.

Die Präsentation unten zeigt wie so etwas im Startup-Umfeld funktionieren kann. Größere Unternehmen haben teilweise andere Herausforderungen aber auch für diese gibt es sicherlich einige interessante Anregungen.

Wodurch werdet Ihr motiviert? Wir freuen uns wie immer über Kommentare und Anregungen.

Mobile Commerce – Vom Hype zum Trend

Wir sind fasziniert davon wie schnell sich das iPhone und schließlich auch das iPad am Markt verbreitet haben. In der Folge haben viele andere Hersteller nachgezogen. Insbesondere aber den Produktinnovationen von Apple ist es zu verdanken, dass die Nutzung des mobilen Internets massentauglich geworden ist.

Im Vergleich mit den USA steht die mobile Nutzung in Deutschland aber noch ziemlich am Anfang. Das Potential ist enorm. Deshalb interessieren wir uns natürlich auch dafür was die Verbreitung von mobilen Endgeräten für den Handel bedeutet.

Sowohl die absoluten Zahlen als auch die relativen Wachstumsgrößen im Mobile Commerce sind beachtlich. Dabei wird häuig vernachlässigt, dass mobile Endgeräte nicht nur beim Kaufabschluss, sondern auch im Kaufentscheidungsprozess (Aufmerksamkeitsphase, Auswahlphase) genutzt werden.

Offline und Online Händler müssen daher über die gesamte Customer Journey die Induktionswirkung von Mobile auf den heutigen Umsatz messen. So können wertbeitragende Kontaktpunkte und Nutzungsszenarien zielgerichtet skaliert werden und neue Kontaktpunkte aufgebaut werden.

Außerdem bietet Mobile enorme Potentiale zukünftig aktuelle Marktanteile nachhaltig zu verschieben. Wer sich heute im Bereich Mobile richtig aufstellt, kann in der Zukunft neue Kunden und Kundengruppen erschließen.

Wir haben eine kleine Präsentation zusammen gestellt, die sowohl die Entwicklung der Mobile Economy als auch des Mobile Commerce beleuchtet.

Wir freuen uns über Kommentare und Diskussionen.